Pfitzauf

Kein Brot, aber so gagig, dass es zu einer Silvesternacht ebenso passt wie an die Weihnachtsfeiertage.

pfitzauf2Ein schwäbisches Kleingebäck, wofür ich erst einmal die feuerfesten Auflaufformen besorgen musste, was nicht ganz einfach war. (Mittlerweile weiß ich, wo ich Pfitzaufformen erwerben kann.) Pfitzauf kann mann/frau süß oder pikant zubereiten – eine gagige Beilage auch zu Fondue. Der Name kommt daher, dass beim letzten Drittel des Backvorganges der Teig so richtig hoch “pfitzt”.

…sie werden ohne Zucker zubereitet, passen zu Kompott, können mit Puderzucker bestreut werden; passen aber ebenso zu Pikantem (ähnlich wie die Pfannkuchen auch). Kalt übrigens auch zu Schlagsahne und Eis ….

Die Zutaten werden mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig zusammengeruehrt. Die gut gefetteten Formen werden knapp gefüllt und auf ein Blech gestellt.
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Zuvor wird der Backofen auf 250 Grad vorgeheizt. Pfitzaufformen in den heissen Ofen schieben. Nach 30 – 45 Minuten Temperatur auf 200 Grad zurueckschalten, so dass der Pfitzauf nicht schwarz wird.

Backzeit: meistens 45 Minuten bis zuweilen 1 Stunde, je nach Ofen – Der Backofen muss unbedingt bis zum Ende der Backzeit geschlossen bleiben, da es sich um eine Art Souffle handelt.

Zutaten für eben eine solche Form mit sechs Einheiten, die miteinander verbunden sind.

pfitzauf250 g Mehl
4 Eier; bei Bedarf auch mehr
3/4 l Milch
Salz
1 1/2 El. Zucker
Butter; zerlassen

p.s.: in katholischem Regionen ist auch heute noch der Freitag oft ein fleischloser Tag. Deshalb wird in so manchem Haushalte in Baden-Württemberg am Freitag süß gegessen, zum Beispiel obiger Pfitzauf mit Apfelmus und Vanillesoße.

Pfitzaufformen sind hier käuflich zu erwerben.

Adventsbrot

Die Zutaten für den Ansatz mischen und diesen Ansatz mit Rum zwei Tage stehen lassen.

für den Brotteig alle Zutaten vermischen und verkneten. Danach den Ansatz zu dem Brotteig geben und verkneten. Den Teig in zwei Hälften teilen und diese zulänglichen Brotblaiben formen und mit Wasser einstreichen. Danach auf ein gefettetes Backblech legen.

Den Teig, bzw. die zwei Laiber, nochmals 30 bis 40 Minuten gehen lassen. Anschließend die Oberflächen der Brote mit Mehl bestreuen, absieben, evtl. mit einer weihnachtlichen Motivschablone wie Sternen.

Die Brote in den auf 240 Grad vorgeheizten Backofen schieben und 5 Minuten bei 240 Grad backen, dann den Backofen auf 180 Grad zurückschalten und die Ofentüre kurz öffnen, damitder Backdampf entweichen kann. Die Brote weitere 45 Minuten backen lassen

Zutaten für den Ansatz:
150 gr Rum (38%)
100 gr weiche Backpflaumen
100 gr weiche Dörraprikosen
50 gr Orangeat
50 gr Zitronat
50 gr Mandelstifte
50 gr Rosinen

für den Brotteig
400 gr Weizenmehl Type 550
150 gr Roggenmehl Type 987
15 gr Sauerteig
10 gr Salz
15 gr Hefe
350 ml Wasser

sowie etwas Fett für das Blech und etwas Mehl zum bestäuben

Quelle:
Brotrezepte aus ländlichen Backstuben

Früchtebrot

Eier und Rohzucker zu einer Schaummasse rühren. Die Gewüze und den Vanillezucker zugeben und nach und nach das mit dem Backpulver gemischte Mehl und den Fruchtsanft einrühren.
Zum Schluß geriebene Haselnüsse oder Mandeln, Feigenstreifen, gewaschene, abgetrocknete und in Mehl gewälzte Rosinen, Zitronat und Orangeat daruntermengen. Den Teig in eine ausgefüllte Kasteform (gefettet und mit Mehl bestreut) geben und in der vorgeheizten Röhre backen.
Backhitze ca. 200 Grad – Backzeit ca. 60 Minuten – danach noch ca. 10 Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen lassen.
Die notwendigen Zutaten dafür sind:

3 Eier

100 gr Rohzucker

1 TL Zimt, 1 Msp Nelkenpulver

1 Päckchen Vanillezucker

125gr Vollkornmehl mit 1 Päckchen Backpulver vermischen

3-4 EL Fruchtsaft

125 gr geriebe Haselnüsse oder Mandeln

125 gr fein in Streifen geschnittene Feigen

Erdapfelbrot

Das Mehl mit dem Backpulver auf ein Brett sieben, die Kartoffel mit einer Reibe oder Kartoffelpresse drüber geben. Alles mit dem Zucker abbröseln. Die Germ wird inzwischen mit ein wenig Milch zu einem Dampfl verarbeitet, dass man in die Mitte des Mehlberges gibt, dann kommen die Dotter und die leicht erwärmte Margarine dazu, Milch nach Bedarf, (vorsichtig und nur sehr mässig verwenden.)
Mit einem runden Messer beginnt man alles immer der Mitte zu, zu rühren, nach Bedarf gibt man etwas Milch dazu, Vorsicht, dass der Teig nicht zu weich wird, dann beginnt man den Teig zu kneten, solange bis er ganz seidig glänzt.
Formt dann einen Wecken(od. Laib), sticht mit der Gabel einige Male ein wenig ein, oder ritzt den Teig mit einem Messer, wenn man eine knusprige Rinde haben will und lässt ihn aufgehen.

Wer will, kann auch in Milch eingeweichte Rosinen dazu geben(nach Geschmack)Da die Backzeit sehr unterschiedlich sein kann sollte bei guter Mittelhitze regelmässig kontrolliert werden. Nicht zu heiß, da es sonst zu trocken wird, mit einer Nadel eventuell testen, wenn das Brot Farbe genommen hat.Kühl aufbewahren ! Bei richtiger Lagerung kann das Brot bis in den Dezember haltbar bleiben.

Zutaten:
500 gr Mehl
120 gr Zucker
150 gr Margarine
500 gr Kartoffeln zerstampfte,mehlige!
3 Ei(er), davon das Eigelb, (Eiklar für Busserln aufheben)
1 Pkt. Backpulver 20 gr Hefe, frische Germ (20gr) etwas Milch, nach Bedarf

Gewürzbrot

Die Walnüsse klein schneiden, aber nicht mahlen. Dann die Butter schaumig rühren und nach und nach den Zucier, die Eier und die Milch zugeben.

Mehl, Backpulver, Nelkenpulver, Zimt und Kakao auf die Masse sieben. Die Walnüsse dazugeben und zu einem Teig verarbeiten. Ein gefettetes Backblech mit Semmelbrösel ausstreuen und den Teig darauf streichen.

Bei einer Backzeit von ca. 20 Minuten und einer Backtemperatur von 180 Grad backen.

Am nächsten (!) Tag 2 x 8 cm große Streifen schneiden. Aus Puderzucker, Zitronensaft und Wasser eine Glasur zubereiten, um die Gewürzschnitten damit zu bestreichen.

Das volle Aroma dieser Gewürzschnitten wird übrigens erst nach ein paar Tagen entfaltet.

Zutaten:
250 gr Walnußkerne
100 gr Butter
2 Eier
1/2 Tasse Milch
250 gr Zucker
250 gr Mehl
1/3 Päckchen Backpuler
1 TL gemahlene Nelken
2 TL Zimt
2 EL Kakao
250 gr Puderzucker
sowie den Saft einer Zitrone und etwas Wasser

Englisches Früchtebrot

Die Früchte werden über Nacht in Rum getränkt.

Am nächsten Tag werden Butter, Zucker und Eigelb schaumig gerührt. Zitronenschale, Gewürze und Mehl zugegeben, danach wird das steiff geschlagene Eiweiß untergehoben und am Schluß die in Rum getränkte Früchtemischung beigegeben.

Diese Masse wird entweder in eine Kuchenform gefüllt (am besten vorher mit Backpapier ausschlagen) oder in eine Backpfanne gegeben. Im vorgeheizten Rohr muss dieser Kuchen langsam gebacken werden.Den erkalteten Kuchen dann in Alufolie geben und erst nach drei Tagen anschneiden. In Folie eingewickelt hält dieser Kuchen sich wochenlang frisch.

Backhitze ca. 180 Grad – Backzeit ca. 90 MinutenDie dazu notwendigen Zutaten:

280 gr Butter

140 gr Zucker

4 Eigelb und 4 Eiweiß

abgeriebe Schale von einer Zitrone

1 TL Zimt, 1/2 TL Nelkenpulver und eine Messerspitze Muskat

280 gr Mehl

für die Früchtemischung:

250 gr Rosinen

80 gr geschälte, gestiefelte Mandeln

je ca. 80 gr feingeschnittene Feigen und Datteln

130 gr geschnittenes Zitronat

etwas Rum

Brixner Bischofsbrot

Die Schokolade und Mandeln bzw. Walnüsse grob hacken, Rosinen und Zitrusfrüchte kleinwürfelig schneiden und zusammen mit dem gesiebten Mehl gut vermengen.

Das Eiweiß vom Eigelb trennen. Eigelb mit Puderzucker und Vanillezucker schaumig rühren und dann mit einem Schuß Rum sowie geriebener Zitronenschale aromatisieren. Aus dem Eiweiß Schnee schlagen, mit dem Zucker steif schlagen. Und nun langsam diese Massen mit einander mischen. Zum Schluß die geschmolzene Butter langsam einfließen lassen.

Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestreuen. Darin wird dann das Bischofsbrot im vorgeheizten Backofen bei etwa 170°C etwa 45 Minuten backen.

Nach kurzem Abkühlen wird das Brot aus der Form gestürzt und fest mit Puderzucker bestreut.
Zutaten:
100g Schokolade, 60g Mandeln oder Walnüsse, 60g Rosinen, 120g Aranzini oder Zitronat, 150g Mehl, 6 Eier, 3 El Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, geriebene Zitronenschale, 1 Schuss Rum, 3 El Kristallzucker, 4 El flüssige Butter, Butter und Mehl für die Form, Puderzucker zum Bestreuen.

Bischofsbrot

Eier und Zucker schaumig rühren, die restlichen Zutaten darunter mengen. Masse in eine gefettete Kastenform geben. 1 Stunde bei 175° C backen. Zum Servieren dünn aufschneiden.

Zutaten:
5 ganze Eier
250 g Zucker
250 g Mehl
250 g ganze Mandeln (abgebrüht und geschält)
250 g Sultaninen
15 g Zimt

Bei der Zubereitung im Brotbackautomaten genügt das Standardbackprogramm.

Aprikosenbrot

Ein geniales süßes Brot, besser gesagt ein Kuchen, der aber auf keinen Fall im Brotbackautomaten hergestellt werden darf!
Ich habe selten einen so fruchtigen und frischen Kuchen testen können – garantiert einen Versuch wert. Butter, Zucker, Honig und Gewürze schaumig rühren, die Eier nach und nach unterrühren. Die Aprikosen zerkleinern, mit den anderen Zutaten vermischen und unter die Masse heben.

Die fertige Masse wird in einen gefetteten Backkasten gegeben und backt bei 180 °C ca. 50 Minuten.Zum Verzehr mit Puderzucker besieben oder Puderzucker mit Zitronensaft anrühren und damit bestreichen.

Zutaten:
200 gr Butter
100 gr braunen Zucker
75 gr Honig
1 Päckchen Orangenaroma
1/2 TL Zimt
4 Eier
275 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 gr gemahlene Mandeln
200 gr getrocknete Aprikosen

Wie gesagt, mein Versuch war zwar sehr schmackhaft, aber viel zu dunkel aus dem Brotbackautomaten, was an dem Honig und der Temperatur des Brotautoamtes liegen dürfte. Alle weiteren Versuche im normalen Backofen – aber bei diesem super Geschmack wird es weitere Versuche geben!

Anisbrot

Das Eiweiß steifschlagen und dann den Zucker langsam einrieseln lassen. Nach und nach die Eigelb dazugeben und alles zu einer schaumigen Masse rühren. Die Aniskörnchen und das mit dem Backpulver vermischte Mehl vorsichtig unterziehen.

Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen.

Das Anisbrot auf einem Kuchengitter erkalten lassen und am nächsten Tag in Scheiben schneiden. Diese dann auf ein mit Back-Trennpapaier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 1/2 Stunde rösten. Nach der Hälfte der Zeit die Anisbrotscheiben wenden, so daß sie auf beiden Seiten leicht geröstet sind.

Zutaten:
6 Eiweiß
350 gr Zucker
6 Eigelb
1 1/2 Teelöffel Anis
350 gr Mehl
1 Teelöffel Backpulver

sowie eine Kastenform – Backblech – Back-Trennpapier