Runde Backform (bspw. für Elisenlebkuchen) rund, 7 cm

Ich selber habe meine Honiglebkuchen bisher nicht in Formen gebacken, sondern viereckig auf dem Blech oder runde Elisenlebkuchen (ebenfalls) auf dem Blech ohne Form.

Wer jedoch gerne runde Backformen mit einem Durchmesser von 7 cm erwerben möchte, der wird hier fündig.

Dadurch haben alle Lebkuchen eine schöne Form und werden gleich groß… Teig in die Lebkuchenform einstreichen – Oblate leicht aufdrücken – das Oberteil drehen und den fertig geformten Lebkuchen auf das Backblech fallen lassen.

Lebkuchen

In einem Topf wird das Fett zusammen mit dem Honig langsam erhitzt. Dann wird dieser Topf vom Herd genommen und die Masse muß abkühlen. In der Zwischenzeit die Eier und den Zucker schaumig schlagen und so viel Mehl durch das Sieb hinzufügen, bis sich der Teig gerade eben noch rühren läßt. Dann die flüssige, abgekühlte, Schmalz-Honig-Mischung langsam unter den Teig rühren. (Am Handrührgerät am besten die langsamste Stufe einstellen.)

Langsam das restliche Mehl und das Backpulver unter den Teig rühren, am besten mit dem Teighacken des Handrührgerätes. Die gemahlenen oder fein gehackten Mandeln zusammen mit dem gewürfelten Zitronat, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Zimt und dem Nelkenpulver unterrühren.

Diese Masse mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und drei Tage ungestört stehen lassen.

lebkNach drei Tagen das Backblech mit Backpapier auslegen und die Teigmasse darauf geben. Da diese Honigmasse ungemein klebt heize ich den Backofen auf ca. 40 Grad auf und lasse langsam bei dieser niedrigen Temperatur die Teigmasse zerlaufen. Mit dem Gummischaber versuche ich rgelmässig diese Teigschicht glatt auf das Blech zu streichen.

In der Zwischenzeit die Mandeln zum Garnieren – falls sie nicht bereits geschält gekauft wurden – für wenige Minuten in kochendes Wasser legen um dann danach die Haut entfernen.

Wenn die Mandeln nun nackt sind und der Teig auf das Blech gestrichen wurde wird die Teigmasse mit einem zerquirlten Eigelb bestrichen. Mit einem spitzen Messer werden die Lebkuchen eingezeichnet um dann mit Nüssen und evtl. mit Belegkirschen verziert zu werden.

Das Blech dann in den vorgeheizten Backofen schieben und beim Elektroherd bei 175 Grad, beim Gasherd Stufe 2, die Honigkuchen 40 Minuten backen. Nach der Bakczeit die vorgezeichneten Kuchenstücke einschneiden.

Einer diese .Lebkuchen hat ca. 240 Kalorien

Zutaten für ca. 30 Stücke

100 gr Schweineschmalz
100 gr Margarine
500 gr Honig
3 Eier
200 gr Zucker
500 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 gr abgezogene Mandeln für den Teig
100 gr gewürfeltes Zitronat
abgeriebene Schale 1 Zitrone
3 gestrichene Teelöffel Zimt
2 gestrichene Teelöffel Nelkenpulver
1 Eigelb und 50 gr abgezogene Mandeln zum Verzieren, evtl. Belegkirschen

Elisenlebkuchen

Rund um Weihnachten sind Lebkuchen oftmals die ersten Weihnachtsgebäcke, die gebacken werden, einfach deshalb, weil sie noch etwas lagern sollten. Ihnen dürften die Stollen folgen, dann weihnachtliches Kleingebäck und zum Abschluß die Weihnachtsbrote. Makronen waren für mich immer dann angesagt, wenn ich Eiweiß verarbeiten musste, beispielsweise wenn bei Ausstecherlen nur das Eigelb benötigt wurde.
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Beim backen von Lebkuchen wie diesen ist zumeist das Blanchieren von Mandeln erforderlich (oder eben bereits gehäutete Mandeln kaufen).
Dazu werden Die Mandeln werden in einen Topf mit kochendem Wasser gegeben, dürfen rund 5 Minuten kochen um dann abzukühlen. Sie können so leicht aus der Schale “gepellt” werden.

Leider in meiner ländlichen Region gar nicht anders möglich, da sich jetzt – im November 2011 – keine geschälten Mandeln käuflich erwerben ließen…

Blanchieren (bereits ins kochende Wasser geben) bedeutet der Geschmack, die Konsistenz und weitestmöglich die Inhaltsstoffe bleiben erhalten; im Gegensatz zum Kochen wo die Mandeln bereits ins kalte Wasser zum aufkochen gegeben werden würden, was natürlich auch geht.

schokolebneuGanz super geworden mit ganz tollem Geschmack sind diese Schokoladenlebkuchen. Wobei ich für die Zukunft die Küchenmaschine zu Hilfe nehmen werden zum zerkleinern von Datteln, Rosinen oder Aprikosen. Nach dem Backen habe ich bemerkt, dass die Optik so viel feiner gewesen wäre.

Bei einem Backversuch, nur ein paar Tage später, weil diese Lebkuchen so super geschmeckt haben, war es klar ersichtlich. Auch war es durch die, nun viel kleineren, Aprikosen und Datteln, besser den Teig auf den Oblaten zu verteilen. Es sah einfach “sauberer” aus.

Aber wie heisst es so schön: Nicht zur Strafe, nur zur Übung…
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Die Eiweiße werden mit dem Salz steif geschlagen, der gesiebte Puderzucker wird untergerieselt und dickschaumig geschlagen.

Die Mandeln, die Zartbitterschokolade, die Rosinen (bei mir alternativ die getrockneten Aprikosen) zur Schaummasse geben. Wobei wie schon eingangs gesagt, ich würde in Zukunft die Früchte in der Küchenmaschine zerkleinern und nicht “nur” kleinschneiden.
Speisestärke darüber geben und alles vorsichtig unterheben.

Den Teig ca. 1 cm dick auf die Backoblaten streichen, auf ein Backblech setzen und im auf 160 – 170 Grad vorgeheizten Backofen 15 – 20 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Die Zartbitterkuvertüre nach Anleitung zubereiten und die Lebkuchen damit überziehen.

Je nach Wunsch auch noch weiße Schokolade schmelzen, bzw. weiße Schokoladenglasur und mittels einer Tülle oder Gebäckspritze der feinsten Möglichkeit Muster auf die Schokoladenlebkuchen spritzen.

Die Glasur vollständig trocknen lassen und die selber gebackenen Schokoladenlebkuchen bis zum Verzehr in einer Plätzchendose aufbewahren.

Sinnvoll wäre es beim “Lagern” zwischen die Schichten Pergamentpapier oder Butterbrotpapier zu legen. Das verhindert ein zusammenkleben der Schokolebkuchen.

benötigte Zutaten für den Teig:
2 Eiweiß und 1 Prise Salz
160 gr Puderzucker
100 gr geriebene Mandeln
50 gr geriebene oder geschmolzene Zartbitterschokolade
50 gr Rosinen, bei mir getrocknete Aprikosen
50 gr Datteln
50 gr Speisestärke
sowie runde, große Oblaten mit einem Durchmesser von 70 mm

Zutaten für die Glasur:
200 gr Zartbitterkuvertüre, nach Wunsch auch weiße Schokoladenglasur
– ich persönlich schmelze Zartbitterschokolade und füge eine kleine Note Pflanzenfett oder Margarine hinzu

Quelle:
Großmutters Weihnachtliche Küche, Garant Verlag

Back Dir eine-/n

eine oder einen…

Back Dir doch Deinen Traummann oder Deine Traumfrau

Kennt Ihr diesen “dummen” Satz, den oft die zu hören bekommen, die entweder einfach keinen Partner finden oder denen kein Partner “gut genug” zu sein scheint.

Für den Fall, dass der partnerlose über Humor verfügt, gibt es eine Backform, aus der ihm/ihr dann eben Traummann oder Traumfrau gebacken werden kann.

Dieses Set beinhaltet eine Backmischung wie auch die Backform, so daß der Satz “back Dir doch eine” komplett umgesetzt werden kann.

Backform: Back Dir Deine TraumfrauBackform Traumfrau

Backform: Back Dir Deinen TraummannBackform Traummann

Würziges Magenbrot

Nach alter Tradition in rosaroten Tüten verkauft ist das Magenbrot uns heute von den Jahrmärkten bekannt, während es früher ein Gebäck mit klösterlichem Ursprung war.

Gewürze wie Nelken, Zimt, Koriander und Sternanis sind dem Wohlbefinden des Magens zuträglich, vermutlich deshalb war der Name im 19. Jahrhundert  Alpenkräuterbrot.

Die Eier und den Zucker schaumig rühren. Langsam alle anderen Zutaten beifügen und zu einem Teig verarbeiten. Die Masse fingerdick ausrollen und auf ein Backblech legen.

Bei ca. 160 Grad backen. Ausgekühlt schräg in fingerbreite Streifen schneiden um sie dann in Schokoladenglasur zu tauchen.

Zutaten:
100 gr Zucker
2 Eier
150 gr Brösel von Kuchenresten
Zimt, gemahlene Nelken, etwas Arrak und Weißwein
30 gr geriebene Mandeln
50 gr Zitronat und Orangeat
jeweils 2 bis 3 getrocknete Datteln und Feigen (fein geschnitten)
und ca. 30 gr Mehl

Quelle:
EDEKA – diese Woche
Ausgabe 46/2011

Honigbrot

Honig, Zucker, Butter und Malzbier langsam erwärmen, zerlassen, in eine Rührschüssel geben und abkühlen lassen. Unter die fast erkaltete Masse das Ei, die Gewürze, den Saft einer halben Zitrone und die Aromen rühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben, eßlöffelweise unter den Honig rühren. Den Teig gut einen Zentimeter dick auf ein mit Butter oder Margarine gefettetes Backblech streichen. Einen mehrfach umgeknickten Alufolienstreifen vor den Teig legen.

Gas: Stufe 3 – 4
Strom: 175 – 200 Grad
Backzeit ca. 20 Minuten

Für den Guß den Puderzucker sieben, mit 2 Eßl heißem Wasser glattrühren, das Gebäck sofort damit bestreichen und in beliebig große Stücke schneiden. Das erkaltete Honigbrot in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Zutaten:
250 gr Honig
200 gr Zucker
65 gr Butter oder Margarine
1/8 l Malzbier
1 Ei
1/2 gestr. Teel. gemahlenen Kardamom
1/2 Teel gemahlene Nelken
1 gestrichenen Teel gemahlenen Zimt
1 Rum-Aroma
1 Zitrone
3 Tropfen Bittermandelöl
500 gr Mehl
1 Backpulver

100 gr Puderzucker für den Guß

Gewürzprinten

Etwa 200 gr Haselnusskerne werden auf einem Backblech im Backofen unter häufigem Wenden geröstet, bis die Haut abzuzupfen ist bzw. abplatzt. Auf einem Küchentuch durch Reiben die Häutchen entfernen und die Haselnußkerne halbieren.

Für den Teig
125 gr Sirup
50 gr Zucker
50 gr Butter oder Margarine
2 EL Milch oder Wasser
langsam erwärmen, zerlassen, in eine Rührschüssel geben und kalt stellen.

50 gr braunen Kandiszucker
3 Tropfen Backöl Zitrone
1/2 gestr. TL gemahlenen Anis
1/2 gestr. TL gemahlene Nelken
1/2 gestr. TL gemahlenen Zimt
mit einem Handrührgerät unter die erkaltete Masse kneten.

250 gr Weizenmehl mit 3 gestr TL Backpulver
mischen, sieben und 2/3 davon eßlöffelweise auf mittlerer Stufe des Handmixers unterrühren. Sollte der Teig kleben, dann muss er wieder eine Zeit lang kalt gestellt werden.

Danach den Teig etwa 1/2 cm dick ausrollen und Rechtecke von ca. 2,5 x 7 cm schneiden. Diese auf ein gefettetes (oder mit Backpapier ausgelegtes) Blech legen. Die Haselnusshälften auf die Printen legen. Dann in den auf 175 – 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben und etwa 10 Minuten backen lassen.
Beim Gasherd entspräche das der Stufe 3-4

Quelle:
Gebäck für festliche Stunden

Früchtelebkuchen

Für die Früchtelebkuchen den Honig und das Fett bei geringer Temperatur erwärmen um es dann wieder kalt werden zu lassen.

Die Eier und den Zucker schaumig rühren. Dann die Datteln und Feigen fein würfeln. Hirschhornsalz und Pottasche jeweils getrennt in kaltem Kaffee auflösen. Alle Zutaten schnell miteinander verarbeiten. Die ganze Masse am besten mit nasser Hand auf ein gut gefettetes Backblech streichen. Bei 190 Grad, mittlere Einschubleiste, ca. 25 – 30 Minuten  backen.

Noch heiß mit Zuckerguss überziehen. Nach dem Abkühlen in kleine Stücke schneiden. Diese Früchtelebkuchen halten sich in einer Blechdose gut frisch.

50 g Honig
50 g Fett
3 Eier
150 g Zucker
100 g Datteln
100 g Feigen
1 Tl. Hirschhornsalz
1/2 Tl. Pottasche
1 Tasse kalten Kaffee (Pulverkaffee)
200 g Mehl
200 g Haferflocken “blütenzart”
2 1/2 Tl. Lebkuchengewürz
100 g Rosinen
abgeriebene Schale von einer unbeh. Zitrone
50 g Zitronat
50 g Orangeat
50 g gehackte Haselnüsse
50 g gehackte Mandeln

Zuckerguß:
250 g Puderzucker
2 El. Wasser
3 El. Zitronensaft

Elisenlebkuchen 2

1. Zitronat und Orangeat hacken. Eier, 100 g Puderzucker, Gewürze und Zitrone cremig schlagen. Mandeln, Nüsse, Backpulver, Zitronat und Orangeat unterrühren. Ca. 30 Minuten ruhenlassen.
2. Oblaten auf ein Backblech legen. Aus dem Teig kleine Häufchen daraufsetzen. Im heißen Backofen (E-Herd: 150 °C / Umluft: 125 °C/ Gas: Stufe 1) 25-30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
3. Kuvertüre hacken und schmelzen. Hälfte der Plätzchen mit Kuvertüre überziehen und mit Mandeln verzieren. 50 g Puderzucker, Rum und 1 EL heißes Wasser verrühren. Übrige Plätzchen damitüberziehen und mit je 1/2 Kirsche verzieren.

für ca. 35 Stück:
75 g Zitronat
50 g Orangeat
2 Eier (Gr. M)
150 g Puderzucker
1 TL Zimt
1 Prise Salz
je 1 Msp. gemahlene Nelken und Muskatblüte
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
100 g gem. Mandeln
125 g gem. Haselnüsse
1 Msp. Backpulver
35 Back-Oblaten (44 mm Ø)
100 g Halbbitter-Kuvertüre
1 EL Mandelblättchen
1 EL Rum, 9 Belegkirschen

Honigkuchen

Honig in einem Topf erwärmen, die Temperatur aber möglichst gering halten und rühren bis er flüssig wird. Die Honigmasse leicht abkühlen lassen, aber immer mal wieder umrühren, damit sich keine Haut bilden kann.

Die Eier mit dem Puderzucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Dazu dann das Mehl mit Natron mischen, in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Den Honig, die Eischaummasse und die restlichen Zutaten hineingeben. Alles zu einem weichen Teig kneten. Eine Kastenform (30 x 11 cm) einfetten, mit Mehl bestäuben und den Teig einfüllen. Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene stellen. Ca. eine Stunde bei 180 Grad (Gas: Stufe 2 oder knapp 1/3 große Flamme) backen.

Honigkuchen schmeckt am Besten, wenn er einige Tage luftdicht gelagert wurde und das Honigaroma richtig zum Tragen kommt.

250 g Honig
2 Eier
100 g Puderzucker
400 g Mehl Typ 1050
15 g Natron
150 ccm Milch
25 g Lebkuchengewürz
200 g geschälte Mandeln
Margarine zum Einfetten
Mehl zum Bestäuben