Buchstaben essen

Egal, ob wie in der Weihnachtszeit in den Niederlanden Schokoladenbuchstaben, Buchstaben aus Brotteig oder die Verzierung eines Kuchens erfolgen soll. Hiermit klappt das.

Buchstabenausstecher sind hier erhältlich.

alphaSchokoladenbuchstaben haben in Holland eine lange Tradition. Zur Weihnachtszeit essen die Niederländer diese für ihr Leben gerne. Jedes Jahr gehen ungefähr 20 Millionen Buchstaben über die Ladentheke – das sind so viele wie nirgendwo anders auf der Welt!

Früher wurden die Geschenke zu Nikolaus (in Holland der Sinterklaas, und ansattt „Knecht Ruprecht“ wird er vom Zwarte Piet begleitet) mit einem Laken abgedeckt. Damit die Kinder auch wussten, welches Geschenk für sie bestimmt war, lag darauf der Anfangsbuchstabe ihres Namens – gebacken aus Brotteig.

Später stellten die Bäcker die Buchstaben aus Keksen oder Blätterteig her – so ähnlich wie bei uns den Stutenkerl.

Kürbis & Co.

Übrigens sind Apfelkerzenhalter ebenso attraktiv wie ausgehöhlte Kürbisse, die ja typisch sind für Halloween.

markuerMit dem Apfelstecher wird das Kerngehäuse entfernt. Am Boden des Apfels wird eine Scheibe abgeschnitten, die als Stellfläche dient (der Apfel also “gerade” stehen kann).

Den Apfel aushöhlen und das Leuchgesicht einschneiden wenn nur noch 5 Millimeter Fruchtfleisch vor der Apfelhaut sind. Auch der Deckel bekommt ein Loch und wird dann wieder auf den ausgehöhlten Apfel (in dessen Mitte nun ein Teelicht steht) gesetzt.

Sicherheitshalber aber bitte auf einen feuerfesten Untergrund achten.

Halloween

Ein Kugelgrill, der leider durchgerostet war bekommt die Füllung aus meinen Zierkürbissen vor dem Haus. Mittlerweile ist das Hexchen ausgestattet mit einem Kochlöffel und hat ihren Besen wieder in Reichweite.

Unklar ist noch, ob der “Kochtopf” diese Farbe behält oder lackiert wird. Klar ist jedoch, sie bekommt noch einen weiteren Zinnkübel an ihre Seite 😉

hexxi2Halloween, das ist ein Fest, das auf den britischen Inseln in der Keltenzeit vor rund eintausend Jahren entstand. Der 31. Oktober, also der Tag vor Allerheiligen, beschert nun auch seit einigen Jahren den Bundesbürgern einen Abend, an dem immer mehr gruselige Parties zuhause oder in entsprechend ausstaffierten Kneipen gefeiert werden, an dem Hexen und Dämonen ihren schaurig schönen Auftritt haben – auch wenn unter den meist phantasievollen Kostümen „Menschen wie Du und ich“ stecken.

Halloween – die Nacht der Geister mit ihren frechen Fratzen und starken Streichen ist auch in Deutschland weiterhin auf dem Vormarsch, wie die Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI) zu berichten weiß. Und immer mehr Gemeinsamkeiten tun sich zwischen Halloween und Karneval auf: Die Lust am Verkleiden, der Spaß an Streichen, der intensivere Genuß von alkoholischen Getränken oder – als Folge ? – ein in diesen Tagen gelockertes erotisches Bewußtsein.

Im alten Britannien und in Irland fiel das Ende des Sommers auf den 31. Oktober. Die ältesten Halloween-Feiern wurden von Druiden veranstaltet, sie begingen das “Festival of Samhain”, das Fest des Fürsten des Totenreichs. Zugleich war der 31. Oktober in keltischer und später in angelsächsischer Zeit auch der letzte Tag des alten Jahres – und dieser Abend wurde mit riesigen Feuern auf Hügeln verabschiedet, um die bösen Geister zu vertreiben.

Die heidnischen Kelten entzündeten am Vorabend des Samhainfestes Feuer auf den Hügeln, um den Winter zu begrüßen und böse Geister xxxx_1abzuschrecken. In den Wohnstätten wurden die Herdfeuer gelöscht und zum Zeichen des neuen Jahres wieder entzündet. Der Glaube, dass Geister das Feuer fürchten, war nämlich weitverbreitet – so waren die viel späteren Hexenverbrennungen eher als Reinigung denn als Bestrafung gedacht.

In der Nacht der Geister soll angeblich auch ein Blick in die Zukunft möglich sein. Ein Brauch aus einem Herkunftsland von Halloween, aus Irland, geht folgendermaßen: Von einem Apfel wird – möglichst dünn und an einem zusammenhängenden Stück – die Schale abgeschnitten. Diese meist spiralförmige Apfelschale muss man jetzt über die linke Schulter hinter sich werfen. Kann man an der Form der Schale einen Buchstaben erkennen, beginnt mit diesem der Vorname des künftigen Liebes-/Ehepartners; wem jetzt silvesterliches Bleigießen in den Sinn kommt, liegt vielleicht nicht ganz falsch.

Wie wäre es jetzt übrigens mit einem Kürbisstollen? Das Rezept findet Ihr hier bei uns.

Barbarazweige

Der 4.Dezember ist der heiligen Barbara gewidmet. Sie, die Schutzpatronin der Bergleute, wurde wegen ihres christlichen Glaubens im Jahre 306 hingerichtet.

Eine Erinnerung an das Weihnachtswunder, sollte früher einmal dieser Brauchtum sein. Damit verband man damals das schneiden der Zweige nur in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember, und das wortlos! Dieses solle dann noch zusätzlich Glück bringen. Auch verbunden ist damit die Symbolik der Geburt Jesu.

15Vor allem in Franken oder Nordbayern ist es Brauchtum seit dem 18. Jahrhundert, dass Kirsch-, Pflaumen- oder Forsythienzweige, zuweilen auch Apfel-, Birke-, Haselnuss-, Kastanien-, Pflaumen-, Holunder- oder Rotdornzweige in einem Krug voll Wasser in der Wohnung aufgestellt werden. Im Regelfall werden diese bis zum 24. Dezember blühen.
Aber bitte achtet auch Allergiker in Eurem Umfeld, es wäre nicht schön wenn Besuch aus der Familie, der die Festtage bei Euch verbringt an seinen Heuschnupfen erinnert wird.

Die Zweige werden über die Nacht in lauwarmes Wasser gelegt und erst am Tag darauf in Vasen mit frischem Wasser gestellt. Die Wärme in den Wohnungen gibt den Zweigen schnell die Kraft zum erblühen. Zumeist haut es hin, dass dieses genau bis Weihnachten geschieht.

Am wohlsten fühlen sich die Barbara Zweige an einem hellen, nicht zu warmen Platz wo die Knospen nicht zu bald austreiben. Ist der Standort zu warm, kann es passieren, dass die Zweige noch vor der Blüte wieder vertrocknen. Deshalb holt man die Zweige erst kurz vor der Blüte ins Warme. Zu Blühen beginnen sie dann in kurzer Zeit.”

Bauernregeln für St. Barbara

Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee.

Geht St. Barbara in Grün, kommt’s Christkindel in Weiß.

Am Tag der hl. Barbara, am 4. Dezember, stecken die Heiratslustigen Kirsch- oder Zwetschkenzweige in eine mit Wasser gefüllte Vase. Wessen „Barbarazweig“ als erster erblüht, dem „blüht“ im kommenden Jahr eine Hochzeit. Dieser Brauch geht bis in das 15. Jahrhundert zurück und wird durch eine Legende begründet: Auf dem Weg ins Gefängnis verfing sich ein Kirschzweig in Barbaras Kleid; sie steckte den Zweig in einen mit Wasser gefüllten Krug, und am Tag ihres Martyriums erblühte er. Barbara erlitt um 306 den Märtyrertod.

St. Lucia

Der 13. Dezember ist der Tag von Santa Lucia.Bis ins 16. Jahrhundert galt die vorausgehende Nacht als die längste des Jahres, mit Lucia begann die Zeit des Lichtes.

Auf eine ganz besondere Art wird dieses Fest in Schweden begangen. Ein Mädchen, in weiß gekleidet – sie heisst dann Lussibrud, Lucienbraut – trägt einen Kranz auf dem sich brennende Kerzen befinden auf dem Kopf und weckt in der Familie die Schlafenden und bringt ihnen Gebäck. Erstmals in den Historien erschien 1780 dieser BrauchtumIn überwiegend katholischen Regionen gibt es auch in Deutschland den Brauch, dass ein Mädchen in weiß mit einem Lichterkranz in eine dunkle Kirche tritt und Helligkeit dadurch verbreitet.
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Auch in Deutschland gibt es heute, bevorzugt in katholischen Gegenden, den Brauch, daß ein weißgekleidetes Mädchen mit dem Lichterkranz in die dunkle Kirche kommt und einen Glanz verbreitet.

Lucia lebte in Syrakus ( vielleicht bekannter als Syracuse) zur Zeit der Christenverfolgungen als Christin unter Diokletian. Nachdem ihr die hl. Agathe von Catania erschienen war ließ sie sich taufen.
Sie versorgte Christen mit Nahrungsmitteln, damit sie die Hände zum tragen frei hatte trug sie den Licht spendenden Kerzenkranz auf dem Kopf. Ihr Verlobter war von ihrem Wunsch Nonne zu werden wenig angetan und zeigte sie an, was in der damaligen Zeit zur Hinrichtung führt.e. So sollte sie nun von Ochsen zu Tode geschleift werden, jedoch die Tiere weigerten sich, auch nur einen Schritt zu gehen, und daß, obwohl sie gequält wurden um sie endlich in Bewegung zu bringen.

Ein Menschlein beendete dann die Tat – sie wurde für ihren Glauben erstochen. Speziell in Italien gibt es viele Denkmäler und Heiligenfiguren, die Santa Lucia zeigen.

St. Nikolaus

Die Verehrung für St. Nikolaus hat in Russland und in der orthodoxen Kirche eine lange Tradition, und zwar seit dem 11. Jahrhundert. Deshalb ist auch dieser Name in der Namensgebung sehr beliebt und viele Kirchen oder Kapellen tragen diesen Namen.

Die kommunistische Revolution ging natürlich auch diesem Brauch an den Kragen. Somit kam Väterchen Frost, jedoch mit einer ähnlichen Figur wie der gute, alte Nikolaus mit Bart und schwarzen Stiefeln, der von Schneeflöcken unterstützt wurde.

1Der heutige “Nikolaustag” ist der Todestag des Bischofs Nikolaus von Myra in Kleinasien im Jahr 342.

Viele Legenden ranken sich um seine Person. Der Legende nach war es ein sehr gütiger und hilfsbereiter Mann.

Wohl deshalb entstand im 17. Jhdt. der Brauch des Besuches vom Nikolaus in den Wohnungen. Die Kinder hatten nun Gebete und Bibeltexte aufzusagen. Später bekam er den Knecht Ruprecht an seine Seite, der auch die Rute mit sich führte. Damit bekam Nikolaus eine strafende Funktion,. Schade eigentlich, denn er war nicht als Druckmittel für arme Eltern gedacht.

Komischerweise wurde aus dem Nikolaus der Weihnachtsmann, für den es doch erst am 24. Zeit wird. In den USA ist er als ,Santa Claus’ oder ,Father Christmas’ bekannt, während er in Russland mittlerweile ,Väterchen Frost’ heisst.
Er ist also ein verfrühter Weihnachtsmann 🙂

Adventskranz

elch2Woher kommt der Adventskranz? Vermutlich geht seine Bedeutung auf den „Ringzauber“ zurück. Grüne Kränze oder Kränze aus geflochtenem Stroh brachten Seegen und sollten Unheit abwehren von allem, was grün ist und Frucht tragen soll.Zusätzlich umwand man diese Zauberkränze mit goldenen und roten Bändern, da rot und gold als Farbe für Licht und Leben stehen.

Aus dem heidnischen grünen Kranz hat der Hamburger Johann Heinrich Wichern, Begründer der Inneren Mission und des Rauhen Hauses, den Adventskranz gemacht und mit 28 Kerzen geschmückt.

Zuerst wurden die Adventstage nur mit Kerzen gefeiert. Ursprünglich um die Mittagszeit, mittlerweile aber in den Abendstunden, wurde eine Kerzenandacht gehalten. Es ist überliefert, dass die Kinder immer fragten, wie lange es noch bis Weihnachten sei und so die Idee des “Tage zählens” entstanden ist..

1860 wurde von einem Architekten und Freund Wicherns ein Holzreifen von zwei Metern Durchmesser hergestellt. Dieser wurde mit Zweigen und Kerzen geschmückt. Innerhalb von 40 Jahren verbreitete sich diese Sitte in ganz Norddeutschland. Während es sich ursprünglich um einen Kranz mit 28 Kerzen handelte wurde die Kränze kleiner und handlicher und hatten bzw. haben nur noch vier Kerzen.

 

Drei Könige

Der 6. Januar markiert das Ende der langen, festlichen Weihnachtszeit und ist deren letzter offizieller Feiertag.

In Erinnerung an die Weisen aus dem Morgenland ziehen um Hlg. Dreikönig die sogenannten Sternsinger duch Städte und Orte.
Die Gruppen bestehen aus mehreren Teilnehmern, die als Könige verkleidet sind; einer von ihnen trägt in der Regel einen großen Stern. Dieser Brauch war in allen Gegenden Deutschlands üblich, hat sich aber nur in Bayern ohne größere Unterbrechungen seit 1550 gehalten.

Heut haben organisierte Jugendgruppen, allen voran die Ministranten, das Sternsingen übernommen. Während in früheren Jahren nur Jungen daran teilnehmen durften, verbergen sich heute auch Mädchen unter den phantasievollen Königsgewändern. Die Kinder sind in Dörfern und sogar in Großstädten unterwegs, singen ihre Lieder und sagen Verse auf. Die Gaben dafür – Geld und Süßigkeiten – werden heute als willkommene Aufbesserung des Taschengeldes angesehen. Im 16. und 17. Jahrhundert verdienten sich die Schüler noch mit Heischegängen, dem Sternsingen und den Dreikönigsspielen ihren Lebensunterhalt.

In vielen Fällen schreibt einer der Größeren mit Kreide die Signatur C + M + B und die jeweilige Jahreszahl auf den Türstock. Die Buchstaben werden als Abkürzung der Namen Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet. Sie haben aber noch einen tieferen Sinn und stehen für „Christe – mansionem benedica“ (Christus segne dieses Haus).

Das Sternsingen kann als Nachspielen des mühevollen Ganges der Könige nach Bethlehem verstanden werden. Doch hat sich bei den Umzügen der Kinder der Sinn verkehrt: Waren die Könige einst die Geschenkebringer, so bitten sie jetzt um Geschenke; waren sie einst die Reichen, so tragen sie nun den Bettelsack.

Weihnachten in der Welt

Fast überall auf der Welt wird Weihnachten oder ein ähnliches Fest gefeiert. Lernen Sie fremde Bräuche und Traditionen kennen. Deutsche Weihnachtsgedichte kommen demnächst bei uns übrigens auch ein paar.

1_1Neben jeder Menge Rezepte für Weihnachtsbrot, Weihnachtskuchen oder Weihnachtskeksen oder Lebkuchen gibt es noch vieles andere mehr hier aufzufinden. Angefangen mit dem Brauchtum zu Halloween.

Niederlanden und Flandern
In den Niederlanden und Flandern dreht sich alles um Sinterklaas und seinen Diener, den “zwarte Piet”. Am 6. Dezember stellen die Kinder einen Schuh vor den Kamin und eine Mohrrübe oder Heu für das Pferd des Nikolaus. Sinterklaas bringt Pfefferkuchen, Spekulatius und Schokoladen-Buchstaben.

Skandinavien
Das Julfest ist Tradition in Skandinavien. Es entstammt alten Ernte- und Mittwinter-Bräuchen, bei denen Julbrot gebacken, Julbier gebraut und Julstroh in der Julstube verstreut wurde. Das Julfest endet am 13. Januar mit einem zünftigen Gelage.

Typisch finnisch: das gemeinschaftliche Saunabad am 24. und “gebackener Schwede”, das Festtagsgericht aus Schweinefleisch.

Einer der wichtigsten Weihnachtstage in Schweden ist der 13. Dezember – der Tag der Heiligen Lucia. Sie bringt Licht ins Dunkel. Am Morgen des Lucia-Tages geht die älteste Tochter des Hauses als Heilige verkleidet durchs Haus und weckt die Familie. Dazu verteilt sie Lucia-Gebäck.

14_1Italien
Nicht der Weihnachtsbaum sondern prächtig geschmückte Krippen stehen im Mittelpunkt der italienischen Weihnacht. Alle Nachbarn wetteifern um die schönste “Presepio”. Heilig Abend findet eine Art Familien-Lotterie statt. Jeder zieht aus einem Säckchen die Nummer seines Geschenks. Am 6. Januar kommt “Befana”, eine alte, häßliche Hexe mit Besen, und bringt braven Kindern Geschenke, bösen ein Stückchen Kohle.

Frankreich
“Le Reveillon”, der Weihnachtsschmaus, ist der Höhepunkt des französischen Festes. Parade- Dessert: “Buche de Noel”, eine Schokoladen- Biskuitrolle. An der Mitternachtsmesse nimmt die gesamte Familie teil. Während dann niemand im Haus ist, kommt der Weihnachtsmann „Père Noel”, wie er hier heißt, sucht das Wohnzimmer mit der Krippe. Dort haben die Kinder ihre frisch geputzten Schuhe aufgestellt. In jedes Paar schiebt Père Noel seine Geschenke.

England
Alle Räume werden mit Misteln, Stechpalmen, Lorbeer und bunten Girlanden geschmückt. Das Festmahl, natürlich kommt Plumpudding und “Gregor”, der typische britische Turkey auf den Tisch, erstreckt sich über Stunden.

Auf die Geschenke müssen die Kinder allerdings bis zum nächsten Morgen warten. Am Heiligabend hängen sie ihre Strümpfe auf. Wenn alles schläft, steigt Santa Claus durch den Schornstein ins Haus und füllt die Strümpfe der Kinder mit Geschenken.

Am 6. Januar klingelt “Mari Lwyd” an den Haustüren und stellt Rätsel. Wer die Antwort nicht weiß, wird von ihr gebissen(!) und muß die weißvermummte Gestalt verköstigen.

Rußland
Wegen des julianischen Kalenders bringt Väterchen Frost den Kindern in Rußland erst am 31. Dezember die Geschenke. Er wird von einem Mädchen, der Schneeflocke, und einem Jungen, Neujahr, begleitet. Am 11. Januar, in Rußland Neujahr, endet die Weihnachtszeit.

Amerika
Xmas, wie die Amerikaner Weihnachten (Christmas) salopp abkürzen, findet am 25. Dezember statt. Santa Claus, der amerikanische Weihnachtsmann, kommt in den frühen Morgenstunden durch den Kamin und bringt die Geschenke. Einmalig sind die gigantischen Xmas-Paraden, die Allerorts stattfinden.

Griechenland
In Griechenland ziehen am 24. Dezember Kinder mit Trommeln und Glocken durch die Straßen, singen die Kalanda (Lobgesänge, die Glück bringen sollen) und bekommen dafür kleine Geschenke. 12 Nächte lang werden dann Weihnachtsfeuer zum Schutz vor den Kalikanzari (Kobolden) entzündet.

In der Nacht zum 1. Januar legt der heilige Vassilius die Geschenke für die Kinder vor ihr Bett. Für die Familie gibt es an diesem Tag einen Kuchen, in den eine Goldmünze eingebacken wird. Dem Glücklichen, der sie in seinem Stück findet, dem soll ein glückliches Jahr beschert sein. Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist Epiphania am 6. Januar.

Quelle dieses Wissens und entnommen aus Frankfurt-interaktiv